darktable 5.4 erschienen - AgX-Tonemapper, Capture Sharpening, Arbeitsbereiche
veröffentlicht am 21.12.2025 - aktualisiert am 31.12.2025 in * PROGRAMME * SOFTWARE *
Inhaltsverzeichnis
Die Version 5.4.0 von darktable wurde veröffentlicht. Was gibt’s Neues?
Wie bereits bei den letzten Ausgaben habe ich anhand der Release-Notes (nur englisch) angeschaut, was es da im Detail so gibt, die wichtigsten Neuerungen hab ich unten auf Basis einer Übersetzung dieser Release-Notes und um Screenshots ergänzt angeführt.
(Für Neueinsteiger ist vielleicht dieses Tutorial interessant)
Vorbemerkungen
Änderungen seit darktable 5.2
- 995 Änderungen an darktable+rawspeed
- 385 Pull-Anfragen bearbeitet
- 56 Probleme abgeschlossen
Die Dokumentation von darktable ist für die Version 5.4 noch nicht vollständig und Beiträge sind sehr willkommen. Weitere Informationen darüber, wie man etwas beitragen kann, finden sich in der Projektdokumentation.
Wichtiger Hinweis der Entwickler
Um sicherzustellen, dass darktable weiterhin das Rohdatenformat für Ihre Kamera unterstützen kann, lesen Sie bitte diesen Beitrag darüber, wie/welche Rohdaten-Samples Sie beisteuern können, um sicherzustellen, dass wir das komplette Rohdaten-Sample-Set für Ihre Kamera unter CC0-Lizenz haben!
Vor der Aktualisierung
Während einer Aktualisierung von der stabilen 5.2-Serie ist zu beachten, daß bisherige Bearbeitungen während dieses Prozesses erhalten bleiben, aber die nach der abgeschlossenen Aktualsierung erstellte neue Bibliothek und Konfiguration mit Version 5.2 nicht mehr verwendbar sind.
Es wird daher dringend empfohlen, vor der Aktualisierung ein Backup zu erstellen.
Linux-Versionen finden sich mehr oder weniger schnell an den bekannten Quellen (Repository, OBS, sonstige PPA, …), Installer für Win und MacOS gibt’s von der Webseite, ebenso ein AppImage für Linux.
Die wichtigsten Neuerungen
Im Folgenden werden die wichtigsten neuen Funktionen von darktable 5.4 zusammengefasst - für diese Version handelt es sich um ein komplett neues Modul, eine Erweiterung eines bestehenden Moduls sowie die Einführung einer Möglichkeit, darktable in mehreren Arbeitsbereichen bzw. -Profilen zu starten. Weitere Informationen zu den einzelnen Änderungen sind (sofern verfügbar) im Benutzerhandbuch zu finden.
Neue Funktion “Aufnahmeschärfung” im Modul “Entrastern”
Dem Modul “Entrastern” wurde ein neuer Abschnitt „Aufnahmeschärfung” hinzugefügt. Ziel ist es, Details wiederherzustellen, die aufgrund von Unschärfen in der Kamera verloren gegangen sind, die durch Beugung, den Anti-Aliasing-Filter oder andere Ursachen für Gaußsche Unschärfen verursacht werden können.

Die Aufnahmeschärfung wurde so implementiert, dass sie innerhalb des Entrastern-Moduls funktioniert, sodass sie nur für Rohdaten verfügbar ist. Ein Dank geht an Ingo Weyrich, der den ursprünglichen Algorithmus für RawTherapee implementiert hat.
Voraussetzungen sind
- gute Weißabgleichparameter (gleiche Anforderungen wie für die Rekonstruktion von Spitzlichtern oder die Demosaik-Verarbeitung in diesem Modul)
- keine chromatische Aberration, eventuell sollte das Modul RAW Chromatische Aberration hinzugefügt werden
- geringes Rauschen, da das Rauschen durch die Aufnahmeschärfung verstärkt wird
Einstellmöglichkeiten:
- Aufnahmeschärfung: Wird aktiviert, wenn der Wert über null liegt, und bestimmt die allgemeine Schärfungsstärke. Die Schärfung erfolgt iterativ, also in aufeinanderfolgenden Schritten – meist genügen 10 Durchläufe/Iterationen.
- Radius: Bestimmt den Grundwert für die Gauß’sche Faltung. Er sollte dem tatsächlichen Unschärferadius des optischen Systems und Sensors entsprechen. Zu große Werte führen zu Artefakten (z. B. Halos). Der korrekte Wert kann automatisch berechnet werden, entweder durch Klicken auf die Schaltfläche neben dem Regler oder beim ersten Aktivieren von Aufnahmeschärfung nach dem Zurücksetzen auf Standardwerte. Dabei sollte auf vorheriges Zoomen oder Zuschneiden des Bildausschnitts verzichtet werden.
- Kontrast Sensitivität: Da Aufnahmeschärfung das Bildrauschen verstärken kann, wird eine Rauschanalyse pro Pixel durchgeführt. Mithilfe einer logistischen Funktion wird Aufnahmeschärfung in verrauschten Bereichen gemindert. Der Standardwert ist für niedrige ISO-Werte ausgelegt.
- Verstärkung in Ecken: Erhöht den Faltungsradius in den Bildecken außerhalb des scharfen Zentrums.
- Scharfes Zentrum: Definiert den zentralen, besonders scharfen Bereich des Bildes.
Die beiden letzten Punkte lassen sich über eine Visualisierungsschaltfläche anzeigen.
Neues Modul AgX
Es wurde eine neue Tonwertzuordnung implementiert, die auf der AgX-Anzeigetransformation von Blender basiert. Die Farbausgabe des neuen Moduls ähnelt der von Sigmoid, aber die bereitgestellten Steuerelemente sind umfangreicher. Es ermöglicht die explizite Einstellung von Belichtungsweiß- und Schwarzpunkten, ähnlich wie bei Filmic RGB. Die Implementierung umfasst einen vom Benutzer einstellbaren Drehpunkt (Pivot) für die Tonwertkurve, wobei der Standardwert auf 18 % Mittelgrau eingestellt ist. Der Kontrast um diesen Drehpunkt herum ist einstellbar. Es stehen Steuerelemente zur Verfügung, um einen Abschnitt mit konstantem Kontrast zu erstellen, und es gibt unabhängige Schieberegler, um den Kontrast in Schatten und Lichtern („Fuß” und „Schulter” der Kurve) zu steuern. Das Ergebnis zeichnet sich durch eine allmähliche Farbentsättigung in den Lichtern aus, ähnlich wie bei einem Film, und eine natürlich wirkende Farbdarstellung in den Mitteltönen und Lichtern.

Empfohlener Arbeitsablauf
- Als Erstes wird die Gesamtbelichtung für die Mitteltöne mit dem Modul „Belichtung“ eingestellt. Alternativ können wir auch „Kontrast“ und „Ausprägung Fuß/Schulter“ verwenden, um den Tonwertumfang der Ausgabe zu füllen.
- Wenn darktable so eingestellt ist, dass ein szenenbezogener Arbeitsablauf angewendet wird, wendet das Modul angemessene Standardeinstellungen an. In anderen Fällen (z. B. bei Verwendung des alten anzeigebezogenen Arbeitsablaufs oder wenn die Arbeitsablaufpräferenz auf „none” gesetzt ist) wähle manuell die Voreinstellung blender-ähnlich|Basis oder gleichmäßig|Basis aus, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die Voreinstellungen kräftig sind kontrastreicher und farbenfroher.
- Die bereitgestellten Voreinstellungen, mit Ausnahme von unveränderte Primärfarben, bieten sorgfältig abgestimmte Primärfarben. Zu Beginn ist es am besten, sich auf diese Einstellungen zu verlassen. Die Anpassung dieser Einstellungen an den individuellen Geschmack und/oder spezielle Lichtverhältnisse (z. B. LED-Leuchten, Bühnenbeleuchtung) ist Teil eines fortgeschritteneren Workflows.
- Mit dem Auswahlfeld automatisch anpassen lassen sich die gewünschten Belichtungswerte einstellen.
- Bei Bedarf kann mit dem Auswahlfeld neben Pivot relative Belichtung der Drehpunkt auf das Motiv gesetzt werden, um den Kontrast im ausgewählten Bereich zu maximieren.
- Anhand des Schiebereglers Pivot Ziel Output kann die Helligkeit des Drehpunkts angepasst werden.
- Den Kontrast einstellen.
- Bei Bedarf die Werte für Fuß- und Schulter Ausprägung anpassen, um den Kontrast in den Schatten bzw. Lichtern einzustellen.
- Wenn gewünscht, kann zum Schluss noch „Drama“ hinzugefügt werden, indem „Aussehen | Helligkeit“ angepasst wird, die Gesamtsättigung mit „Aussehen | Sättigung“ eingestellt und die Farben mit „Aussehen | Hue erhalten“ angepasst werden.
- Es ist zu beachten, dass das „AgX“-Modul lediglich ein weiterer Tonenmapper ist. So flexibel es auch ist, es ist nicht dafür gedacht, alle Bildbearbeitungsaufgaben im Zusammenhang mit Farbe und Kontrast zu lösen. Es sollten weiterhin die anderen Module von darktable verwendet werden, die für die allgemeine Bildbearbeitung vorgesehen sind.
Weiterführender Artikel (englisch): AgX, Color Shifts, and The Notorious 6 in Darktable - Avid Andrew
Unterstützung für mehrere Arbeitsbereiche
Wenn die entsprechende Option in den Einstellungen aktiviert ist, öffnet Darktable beim Start einen zusätzlichen Dialog.

In dem neuen Dialog kann man den Standard-Arbeitsbereich auswählen (der beim ersten Start erstellt wurde und derzeit standardmäßig von allen Benutzern verwendet wird) oder einen neuen erstellen. Jeder Arbeitsbereich hat seine eigene Datenbank und Konfigurationsdatei (Sammlung, letzte UI-Standardeinstellungen …).

Im Dialogfeld kann auch ein Arbeitsspeicher-Arbeitsbereich ausgewählt werden. In diesem Fall wird keine Datenbank auf der Festplatte erstellt, jedoch wird eine Konfigurationsdatei erstellt.
Verbesserungen der Benutzeroberfläche/Benutzererfahrung (UI/UX)
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Viele GNU/Linux-Distributionen haben die Unterstützung für X11 eingestellt und bieten nur noch Wayland an. Darktable hat viele Korrekturen erhalten, um unter Wayland ordnungsgemäß zu funktionieren, einschließlich der Anzeige von ICC-Profilen. Diese Version 5.4 sollte unter Wayland genauso gut funktionieren wie unter X11.
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Während des Wechsels der Ansicht wird ein Cursor angezeigt, der Aktivität signalisiert. Dies sorgt für sofortiges Feedback, wenn beispielsweise ein Bild im Leuchttisch doppelt angeklickt wird, anstatt die Benutzeroberfläche einfach einzufrieren, bis die Dunkelkammer vollständig geöffnet ist.
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Das Standardmenü „Fenster” wurde zur Anwendungsmenüleiste unter macOS hinzugefügt.
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Im Modul Tonwert-Equalizer wurden die Steuerelemente für die Maskenbelichtung und die Kontrastkompensation auf die Registerkarte erweitert verschoben.
Anmerkung: Diese Änderung wirkt sich auf den Arbeitsablauf äußerst positiv aus - es ist nun möglich, die Auswirkungen der Maskierungseinstellungen auf das Histogramm der Maske im selben Tab zu bedienen und beobachten. -
In den Navigationsfenstern funktioniert das Zoom-Dropdown-Menü nun besser. Nach einem freien Zoom über die Dunkelkammer wird durch Scrollen über die Zoomstufenanzeige des Navigationsfensters die ausgewählte Zoomstufe am besten angepasst (je nach Scrollrichtung nach oben oder unten). Dies ist eine Verbesserung gegenüber dem bisherigen Verhalten, bei dem die Zoomstufe immer auf „klein” eingestellt war.
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Befindet man sich in einer (gezoomten) Mittelansicht in der Dunkelkammer, wird nun ein etwas größerer Bereich vorab berechnet, sodass nach weiteren Bewegungen nicht immer sofort eine Neuberechnung erforderlich ist. Schließlich ist die anfängliche Mausbewegung um 1 Pixel in der Regel nicht endgültig. Dies bedeutet zwar längere Berechnungszeiten, jedoch kann diese Funktion durch Setzen von darkroom/ui/anticipate_move in darktablerc auf 1.0 deaktiviert werden. Wenn man sich mit den Cursortasten bewegt, empfiehlt es sich, den Wert auf >1.4 zu erhöhen, um mindestens eine weitere Bewegung von 20 % auf jeder Seite zu antizipieren. Wenn die Neuberechnung durch eine Änderung der Modulparameter ausgelöst wird, z. B. durch eine Erhöhung der Belichtung, wird wie bisher nur der genau angezeigte Bereich berechnet, um eine optimale Reaktionsfähigkeit zu gewährleisten.
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Bei der Anwendung einer Drehung oder Spiegelung wird die Transformation sofort auf den Teil des Bildes angewendet, der derzeit in der Mittelansicht angezeigt wird, während auf eine vollständige Neuberechnung gewartet wird. Früher wurde das Bild nur neu positioniert, aber nicht gedreht, was für kurze Zeit zu seltsamen Überlagerungen führte.
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Das Popup-Fenster, das sich durch Rechtsklick aufrufen läßt und das für Schieberegler mit einem Bereich von 360° angezeigt wird, zeigt nun ein Farbrad oder einen Kompass an. Wenn der Schieberegler auf einen kleineren Bereich begrenzt ist (z. B. bei Drehen & Perspektive), kann durch einen Klick mit der mittleren Maustaste zum vollständigen Bereich herausgezoomt werden. Durch einen weiteren Klick mit der mittleren Maustaste wird der begrenzte Bereich (und der normale Feinabstimmungsmechanismus) wiederhergestellt.
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Wenn der Schiebereglerbereich über die weichen Grenzen hinaus verkleinert wurde, haben die nun sichtbaren „extremen“ Bereiche eine leicht abweichende Farbe.
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Damit die Drehung im Rad mit dem Dreheffekt im Bild übereinstimmt, wurden die meisten Schiebereglerrichtungen für Winkel umgekehrt. Es empfiehlt sich, den gewohnten Tastenkombinationen eine Geschwindigkeit von „-1“ hinzuzufügen.
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Neue Standard-Tastenkombinationen hinzugefügt. Diese werden nur wirksam, wenn die Tasten noch keine benutzerdefinierten Zuweisungen haben.
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c– Zuschneidefeld umschalten. -
e– Belichtungskorrektur einstellen (entspricht einem Rechtsklick auf den Belichtungsregler). -
alt-r– Bilddrehung einstellen (entspricht einem Rechtsklick auf den Drehungsregler). -
alt-[undalt- ]– Feineinstellung der Drehung.
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In den Einstellungen | Verschiedenes | Oberfläche können nun verschiedene Formen für die Anzeige auf den Schiebereglern ausgewählt werden (Dreieck, Kreis, Raute, Balken).
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Der Aktivierungsstatus aller Symbolleisten-Schaltflächen auf dem Leuchttisch und in der Dunkelkammer wird über mehrere Sitzungen hinweg beibehalten. Die Sichtbarkeit der aktivierten Schaltflächen wurde verbessert, um Verwirrung beim Neustart von Darktable und beim Auftreten von Artefakten aufgrund der Aktivierung einiger Werkzeuge wie Gamut Check zu vermeiden.
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Der Cursor, der die ausgewählten Miniaturansichten anzeigt, ist nun besser sichtbar. Er ist jetzt größer und hat einen Rand, um eine bessere Sichtbarkeit auf dunklen Miniaturansichten zu gewährleisten.
Leistungsverbesserungen
- Optimierung der Leistung für das Lut3D-Modul (5 % bis 20 % Geschwindigkeitssteigerung).
- Deutliche Beschleunigung des ersten Starts einer neuen Installation, wenn die Bibliothek auf einer Festplatte oder einem NAS statt auf einer SSD gespeichert ist.
- Beim Zoomen oder Verschieben der mittleren Ansicht werden Transformationen im Verflüssigen-Modul ignoriert. Dies führt zu einer deutlich verbesserten Reaktionsfähigkeit, wenn dieses Modul aktiv ist.
Weitere Änderungen
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Mit der Umschalttaste können nun nur die Feather-Punkte auf Blend-Masken ausgewählt werden. Dies ist manchmal erforderlich, wenn der Pfadpunkt und der Feather-Punkt zu nahe beieinander liegen.
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Hierarchische Voreinstellungen werden nun sowohl für Hilfsmodule als auch für Verarbeitungsmodule unterstützt.

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Das doppelte Demosaicing funktioniert nun auch im Kachelmodus, was zu einer möglicherweise besseren OpenCL-Leistung und einer geringeren Belastung des CPU-Speichers führt.
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Automatische Kompensation der versteckten Unterbelichtung der Kamera für den Canon Lighting Optimizer-Modus, die Nikon Active D-Lighting- und HLG-Tonmodi, den Olympus Gradation-Modus, den Pentax Dynamic Range Expansion-Modus und die Fujifilm DR200/DR400-Modi hinzugefügt. Dies wirkt sich sowohl auf die Module Belichtung als auch Rauschunterdrückung (profiliert) aus.
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Hinzufügen einer RGB-Prozentanzeige im Farbauswahlmodul.

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Ermöglichen der Erstellung eines viel kleineren Ausschnittbereichs (Ausschnitt bis zu 99 % der Bildgröße).
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Es wird erlaubt, dass die Variable
$(ROLL.NAME)optionale Ebenen hat,$(ROLL.NAME[n]), wobei 1 <= n <= 5 ist. Die Ebenen folgen denselben Regeln wie Filmrollen, der Standardwert istn=1, wodurch das bisherige Verhalten von$(ROLL.NAME)beibehalten wird. -
Es wurde eine optionale Sammlung von Tastenkombinationen hinzugefügt, mit denen Bildverarbeitungsmodule über Tastatur- und Mauskombinationen gesteuert werden können. Zur Installation bitte auf die neue Schaltfläche Extras importieren auf der Registerkarte Tastenkombinationen unter Einstellungen klicken.
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Die Option Überschreiben wurde aus dem Modul Leuchttisch | Verlaufsstapel entfernt. Diese Option wird beim Einfügen des Verlaufs verwendet, um den aktuellen Verlaufsstapel vor dem Einfügen des neuen zu löschen. Sie wurde selten verwendet und verwirrte die Benutzer beim Kopieren/Einfügen in der Dunkelkammer aus dem Filmstreifen, da diese Option nur auf dem Leuchttisch sichtbar war. Die Option wurde in den Dialog selektiv einfügen verschoben.
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Manuelle Chroma-Subsampling-Steuerung für den AVIF-Export hinzugefügt. Benutzer können nun unabhängig von der Qualitätseinstellung zwischen den Chroma-Subsampling-Modi Auto, 4:4:4, 4:2:2 und 4:2:0 wählen, wodurch eine bessere Optimierung des Kompromisses zwischen Qualität und Größe für AVIF-Dateien ermöglicht wird.
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Die Verarbeitungsmodule/
<focused>-Shortcuts funktionieren auch, wenn das Schnellzugriffsfeld „fokussiert” ist, wobei die ersten 20 Schieberegler oder Dropdown-Menüs angesprochen werden. -
Wenn nur der erste Regler eines MIDI-Controllers zugewiesen ist, sprechen die höher nummerierten Regler automatisch aufsteigende Elemente derselben Aktion oder nachfolgende Aktionen an. Dies ermöglicht eine schnelle (Neu-)Zuweisung zur Aktion
<focused>oder zu den Mimics, die beispielsweise mit dem x-touch Lua-Skript eingerichtet wurden. -
Es wurde die Möglichkeit hinzugefügt, den Crop-Faktor für Olympus-Kameras zu berechnen.
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Bei der Erstellung von Stilen mit mehreren ausgewählten Bildern beendet das Klicken auf die Schaltfläche Abbrechen oder das Drücken der ESC-Taste im Stil-Dialogfeld nun den gesamten Vorgang, anstatt mit dem nächsten Bild fortzufahren.
Behobene Fehler und Lua-Änderungen
Hierzu erspare ich mir die Übersetzung und Kommentierung an dieser Stelle und verweise auf die originalen Release-Notes (in der Kapitelüberschrift verlinkt).
Anmerkungen
- Beim Export nach AVIF, EXR, JPEG XL oder XCF ist die Auswahl bestimmter Metadaten (z.B. Geo-Tag oder Creator) derzeit nicht möglich. Für die Formate AVIF, EXR, JPEG XL und XCF enthält darktable keine Metadatenfelder, es sei denn, der Benutzer aktiviert alle Kontrollkästchen in den Einstellungsoptionen des Exportmoduls.
- Ab Version 5.4 werden Intel-Macs und macOS-Versionen älter als 14.0 nicht mehr unterstützt.
Änderungen an RawSpeed
- Die Farbmatrix für Canon EOS 2000D/1500D/Rebel T7/Kiss X90 wurde aktualisiert.
- Die Farbmatrix der Nikon Z 7 wurde aktualisiert.
- Die Farbmatrix der Nikon Z5_2 wurde aktualisiert.
- Die Farbmatrix der Sony ILCE-1M2 wurde aktualisiert.
Kamerastütze, im Vergleich zu 5.2
Basisunterstützung
- Canon EOS R1 (erfordert LibRaw 0.22-PreRC1 und höher)
- Canon EOS R5 Mark II (erfordert LibRaw 0.22-PreRC1 und höher)
- Canon PowerShot D10 (DNG)
- Canon PowerShot S100V
- Canon PowerShot S2 IS (DNG)
- Fujifilm FinePix HS33EXR
- Fujifilm X-E5 (komprimiert)
- Kodak DCS Pro SLR/c
- Kodak P712
- Leica D-Lux 8
- Leica M EV1 (DNG)
- Leica Q3 Monochrom (DNG)
- Leica X-E (Typ 102) (DNG)
- Nikon Z fc (14 Bit unkomprimiert, 12 Bit unkomprimiert)
- OM System OM-5 Mark II
- Olympus SP550UZ
- Olympus SP565UZ
- Panasonic DC-S1M2 (3:2)
- Panasonic DC-S1M2ES (3:2)
- Ricoh GR IV (DNG)
- Ricoh GX200 (DNG)
- Sony DSC-RX1RM3
- Sony ZV-1M2
Weißabgleich-Voreinstellungen
- Canon EOS R5 Mark II
- Nikon D2H
- Nikon Z5_2
Rauschprofile
- Canon EOS R1
- Canon EOS R5 Mark II
- Fujifilm X-E5
- Fujifilm X-M5
- Nikon Z fc
- Sony ILCA-99M2
Fehlende Unterstützung für Komprimierungsmodi
- Apple ProRAW DNGs
- CinemaDNG verlustfrei (Blackmagic, einige DJI usw.) und verlustbehaftet (Blackmagic)
- DNG 1.7 mit JPEG XL (Adobe enhanced, Samsung Expert RAW)
- Fujifilm verlustbehaftete RAFs
- Nikon hocheffiziente NEFs
- Phase One außer IIQ L
- Sony ARW 4.0/5.0 verkleinert verlustfrei („M” für Vollformat, „S” für Vollformat & APS-C) und ARW 6.0 verlustbehaftet
Ausgesetzte Unterstützung
Die Unterstützung für die folgenden Kameras wird ausgesetzt, da auf https://raw.pixls.us keine Muster verfügbar sind:
- Creo/Leaf Aptus 22(LF3779)/Hasselblad H1
- Fujifilm IS-1
- Kodak EasyShare Z980
- Leaf Aptus-II 5(LI300059)/Mamiya 645 AFD
- Leaf Credo 60
- Leaf Credo 80
- Olympus SP320
- Phase One IQ250
- ST Micro STV680
Mehr zu darktable?
Hier gibt es eine komplette Übersicht weiterer Artikel zu darktable … und hier ein Tutorial für Einsteiger.
2521 Worte - Lesezeit: 12 Minute(n)
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