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Der digitale Workflow

Vorwort: Im Internet gibt es Beschreibungen zu diesem Thema zuhauf. Ich möchte an dieser Stelle einen etwas anderen Ansatz wählen. Hier soll nicht beschrieben werden: Ich nehme Software "x-y-z" und führe die Arbeitsschritte "a-b-c" durch (meistens geht es dabei um Adobe Lightroom in den verschiedenen Versionen, das scheint heute (2013) der Marktführer zu sein), sondern ich möchte den etwas allgemeineren Ansatz verfolgen und darstellen, wie ein Workflow im Allgemeinen aufgebaut ist, aus welchen Teilschritten er besteht, was in den einzelnen Schritten zu beachten ist und wie sie umgesetzt werden können.
Danach sollte der Leser in der Lage sein, sich eine Art Checkliste aufzustellen und nach seinen persönlichen Bedürfnissen die geeignete Software oder -zusammenstellung aus den Angeboten am Markt herauszufiltern.

In Kommentaren zu den einzelnen Kapiteln, kenntlich an kursiver Schrift, werde ich versuchen, Praxiserfahrungen mit der einen oder anderen mir bekannten Software wiederzugeben.

Die Arbeitsschritte des digitalen Workflows des Fotografen

Was ist ein "Workflow"?
Der Begriff läßt sich als "Arbeitsablauf" übersetzen und beschreibt eine festgelegte Abfolge von einzelnen Arbeitsschritten. In der digitalen Fotografie sind das:

  1. Fotografieren
  2. Import
    • Kamera: Speicherkarte per USB-Kabel
    • Datenträger: Kartenadapter, USB-Stick, ...
    • Tethered Shooting: Kamera ist während der Aufnahme am Rechner angeschlossen und das Bild wird direkt übertragen
  3. Sichtung
  4. Verschlagwortung
  5. Optimierung: Bildbearbeitung
  6. Export
    • Ausdrucken
    • Belichten beim Fotodienst
    • Cloud-Dienste: Flickr und Co.
    • Online-Bild-Agenturen

Eine wichtige Randbedingung für Fotografen ist dabei, daß der gewählte Workflow sowohl unterwegs als auch zu Hause (stationär/Studio) umsetzbar ist.

Schritt 1: Fotografieren

Am Anfang steht das Bild. Was dabei zu beachten ist, um zu optimalen Ergebnissen zu kommen, das habe ich in einem eigenen Artikel erläutert. In den meisten Fällen wird danach das Bild als RAW-Datei zur Verfügung stehen.

Schritt 2: Import

Das Importieren von Fotos beschreibt allgemein das Übertragen der von der Kamera aufgenommenen Bilddaten auf einen Computer, um sie dort weiterzuverwenden. Dabei sind - unabhängig von der Art des Imports (siehe obige Aufzählung) - einige Punkte zu beachten:

  • Verzeichnis-Struktur
    Bevor überhaupt Dateien auf den Rechner gelangen, sollte man sich Gedanken machen, wie man diese strukturiert. Im einfachsten Fall sind das zwei Ordner: In einem landen die Rohdateien von der Kamera, im anderen werden die fertig "entwickelten" und bearbeiteten Bilder, meist im JPG-Format (evtl. auch im unkomprimierten TIFF-Format), abgelegt.
    Genau so habe ich das auch gemacht, allerdings jahrgangsweise getrennt.
    Profis, die "Fotosessions" für unterschiedliche Auftraggeber absolvieren, können ggf. mit einer komplexeren Ordnerstruktur (kunden- oder themenspezifische Projektordner, und erst darunter die oben erwähnten Roh- und Ergebnis-Ordner) besser beraten sein, aber auch eine zeitbasierte (Tag, Monat, Jahr) Unterstruktur ist denkbar. Bei großen Bildermengen kann eine solche Unterstruktur auch deshalb geboten sein, damit sich die Ansicht im Bilderkatalog aufgrund der geringeren Bilderzahl pro Ordner schneller aufbaut.
  • gleichzeitiges Backup
    Schon beim Import empfiehlt es sich, die Dateien gleich 2 mal abzulegen, z. B. einmal auf dem zur Weiterverarbeitung verwendeten Rechner und zudem auf einer externen Festplatte zur Sicherung ("Ur-Archiv"). Dabei ist es am sichersten, wenn die Importsoftware die gelesenen Daten gleichzeitig auf die beiden Speicherplätze überträgt, nicht etwa in einem zweiten Schritt die Dateien vom Rechner auf die externe Festplatte kopiert werden. Der zusätzliche Lesevorgang erhöht das Risiko, daß das Backup von Anfang an fehlerhaft sein kann.
    Dieser letzte Satz ist mir aus eigener Erfahrung wichtig, ich hab hier 'n paar RAW-Dateien rumliegen, die - soweit es sich rekonstruieren läßt - genau deshalb defekt sind.
  • Dateinamen anpassen
    Die Kamera vergibt im Allgemeinen einen Dateinamen der Form

    [Buchstabenkombination][fortlaufende Nummer].[Erweiterung]

    wobei sich bei einer fortlaufenden Nummer die Dateinamen nach 10.000 Aufnahmen wiederholen. Wer seine Bilder in einer Datenbank anhand Schlagworten verwaltet, der wird wenig Bedarf für "sprechende Dateinamen" haben, nützlich kann für die Erstellung von Katalogen aber eine Eindeutigkeit des Dateinamens (und damit z. B. als Bestellnummer verwendbar) sein. Ein Beispiel wäre eine Umbenennung nach dem Schema

    [Jahreszahl][Buchstabenkombination][lfd.Nummer].[Erweiterung]

    wobei die Buchstabenkombi z. B. die verwendete Kamera bezeichnen könnte. Wenn diese Umbenennung gleich beim Import geschieht, dann sind automatisch auch Arbeitskopie und Backup gleichnamig.

    Auch bei dieser Funktion gibt es Unterschiede schon bei der mit der Kamera mitgelieferten Software: während Nikon's ViewNX beispielsweise beim Umnummerieren den zusammengehörigen .NEF und .JPG Dateien sinnvollerweise grundsätzlich denselben Dateinamen gibt, vergibt die Olympus-Software Olympus-Viewer 2 den zusammengehörigen .ORF und .JPG Dateien aufeinanderfolgende Nummern, was die nachträgliche Zuordnung nicht gerade erleichtert.
  • grundsätzliches Tagging
    Dieser Schritt dient der Arbeitserleichterung für diejenigen, die ihre Bilder nach Schlagworten verwalten. Man kann je nach Software schon beim Import Metatags wie Aufnahmeort (Stadt/Land/etc.), Copyright-Hinweise, Fotograf sowie Schlagwörter, die für alle Aufnahmen der Serie gültig sind, vorgeben.
    Fotograf und Copyright-Hinweis habe ich bereits in den Kameras fest vorgegeben

Und nun noch ein paar grundsätzliche Bemerkungen:

Einige, ansonsten von mir hoch geschätzte Fotografen wie z. B. Gunther Wegner oder Patrick Ludolph, empfehlen beim Import die Konvertierung ins DNG-Format, u. a. deshalb, weil dann bei der Bearbeitung der RAW-Dateien die Änderungen direkt in die RAW-Datei geschrieben werden und nicht in ein sog. "Sidecar-File", also eine kleine Textdatei mit dem gleichen Namen wie das Bild, aber der Endung .xmp. Sidecar-Files würden das Handling der Dateien erschweren.

Diese Vorgehensweise ist für mich ein "No-Go". Und weil die Nikon-Software ViewNX die Veränderungen ebenfalls in die "Ur-Datei" speichert, bin ich auch von der Bearbeitung der RAW-Dateien in dieser Software abgekommen.
Und die Gründe?

  • Platzbedarf 1: Will ich mehrere Varianten eines Bildes anlegen, dann muß ich die komplette Datei mehrfach speichern. Bei Sidecar-Files gibt es einfach mehrere kleine Zusatzdateien.
  • Datenverlust: Jeder Schreibvorgang beinhaltet das Risiko, daß die Datei dabei beschädigt werden kann. Wird eine RAW-Datei beschädigt, dann ist das Bild weg. Wird ein Sidecar-File beschädigt, dann ist etwas Arbeit verloren ...
  • Platzbedarf 2: Bei der Verwendung von Sidecar-Files hab ich nach dem Import bei gleichzeitigem Schreiben eines Backups auf einem anderen Datenträger erstmal Ruhe mit der Datensicherung. Bei Veränderungen der RAW-Datei selbst muß ich nach jeder Bearbeitung die Datei erneut zusätzlich als Backup ablegen, der Backup-Platzbedarf steigt also mit zunehmender Zahl der Bearbeitungen jeweils um eine Dateigröße an. Ein Überschreiben des alten Backups ist nicht anzuraten, evtl. wird dabei ein intaktes Backup durch eine defekte Datei überschrieben.
    Sidecar-Files dagegen sind so klein, daß man deren Speicherbedarf gar nicht bemerkt ... egal wie oft und in wievielen Versionen man die speichert ...

Schritt 3: Sichtung

In diesem Arbeitsschritt können folgende Einzelaufgaben zusammengefaßt werden:

  • Aussondern unbrauchbarer Aufnahmen
    Hier gibt es zwei mögliche Verfahrensweisen:
    • das sofortige Löschen der betreffenden Bilder
    • Die Markierung der unbrauchbaren Aufnahmen. Die endgültige Löschung erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt im Workflow.
      Für diese zweite Verfahrensweise spricht, daß ggf. auf "an sich unbrauchbare" Aufnahmen evtl. nochmal zurückgegriffen werden kann, z. B. können unterbelichtete oder überbelichtete Bilder noch als Grundlage für eine HDR-Aufnahme herangezogen werden.
    Für die zweitgenannte Vorgehensweise stellen manche Softwarelösungen eine Möglichkeit bereit, Bilder als "abgelehnt" zu markieren - und über eine geeignete Filterung aus der Übersicht zu entfernen.
  • ggf. Klassifizierung der übrigen Aufnahmen
    Üblich in den meisten Softwarelösungen ist die Vergabe von "Sternen", z. B.:
    • Ein Stern: Motiv schlecht gewählt, aber nicht "Schrott", d. h. nicht "abgelehnt"
    • zwei Sterne: brauchbares Motiv, schlechte Umsetzung (Belichtung, Schärfe, etc.),
    • drei Sterne: gute Motive, gute Umsetzung (Weiterverarbeitung/-verwendung lohnt sich)
    • vier Sterne: Bilder "zum Vorzeigen"
    • fünf Sterne: "Best of-Sammlung"
  • Zusammenfassung gleichartiger Aufnahmen
    Hier können z. B. aus Bilderserien (Belichtungsserien, Reihenaufnahmen von Bewegungsabläufen) sog. "Stapel" gebildet werden: In der Bilderübersicht wird dann nur ein Bild der Serie angezeigt, ist aber gekennzeichnet und es ist möglich, den Stapel auf- bzw. zuzuklappen.
    Vorteil: die Bildersammlung wird bei vielen gleichartigen Aufnahmen übersichtlicher.

An der Nahtstelle zwischen Sichtung und Bearbeitung steht dann noch eine

  • Kennzeichnung nach besonderen Kriterien
    Bei einer großen Anzahl von Bildern lohnt es sich evtl., den jeweiligen Bearbeitungstand kenntlich zu machen (an welcher Stelle im Workflow befindet sich das Bild, wie weit ist die "Nachbearbeitung" fortgeschritten etc. Gängige Softwarelösungen bieten hier z. B. Farbkodierungen für die Bilder an.

Bis vor nicht langer Zeit konnte ich mir noch nicht vorstellen, daß dieser Schritt einmal wichtig sein würde. Nach 20Jahren analoger und vollmechanischer Fotografie hatte ich nach dem Wechsel zur Digitalfotografie nicht mehr Bilder auf der Speicherkarte als vorher auf dem Film.
ABER: dabei handelte es sich vorwiegend um statische Motive, Landschaftsfotografie, Architektur, ... - dabei ist stets auch Zeit, etwaige Testaufnahmen gleich vor Ort auch wieder zu löschen.
Seit ich aber über lange Brennweiten und Autofokus verfüge, nimmt der Anteil der "dynamischen" Motive, insbesondere Tiere in der Natur, immer mehr zu - damit auch der Anteil der Bilderserien, weil man ja nie weiß, ob nicht das Motiv gleich wieder "die Flatter macht" oder doch noch ein Stück näher kommt oder den Kopf besser in die Sonne hält oder nach einem Stück Beute schnappt oder ... . Und dann ist es sehr wertvoll, wenn die Software Hilfsmittel zur Verfügung stellt, die eine schrittweise und strukturierte Eingrenzung der Bilderflut möglich machen.

Schritt 4: Verschlagwortung

Gemäß dem alten Ausspruch: "Ein Griff, und schon geht die Sucherei los ..." wird sich jeder Fotograf angesichts der steigenden Anzahl Bilddateien auf seinem Rechner früher oder später Gedanken machen, wie eine gewisse Ordnung in das Archiv zu bekommen und die Auffindbarkeit einzelner Bilder in erträglichem Zeitrahmen gesichert ist.

Ein Mittel dazu bildet die Nutzung sog. Metadaten. Dabei handelt es sich um Zusatzinformationen wie Titel, Ort, Aufnahmedatum und -zeit sowie beschreibende Schlagwörter, die den Inhalt einer Aufnahme charakterisieren. Dadurch ist es möglich, mittels geeigneter Software per Suchfunktion einzelne oder ganze Gruppen von Bildern gezielt aufzufinden.

Als Standard in Profikreisen hat sich seit langem die Verwendung der IPTC-Felder durchgesetzt, darauf aufbauend werden heute zunehmend auch sog. XMP-Daten genutzt.

Keinem Bild fehlen sollten grundlegende Daten wie Titel/Überschrift, Autor, Copyright-Hinweis und Angaben zum Aufnahme-Ort. Umfangreicher werden die Überlegungen allerdings, wenn es um die Vergabe von Schlagworten zur Nutzung in Suchfunktionen geht: das hängt sehr vom Verwendungszweck der Bilder ab.
Mögliche Varianten sind:

  • Struktur
    • hierarchisch
      die Beschreibung erfolgt mit mehreren Begriffen vom Allgemeinen zum Speziellen, z. B.:Tier - Vogel - Wasservogel - Ente - Stockente
      Gewässer - See - Baggersee
      Pflanze - Baum - Laubbaum - Pappel
    • beschreibend
      Es wird einfach alles direkt benannt, was auf der Aufnahme zu sehen ist, z. B. Stockente, Baggersee, Pappel, Kiesufer, Sonne, Wolke, ...
    Immer jedoch sollten die Fragen
    1. Wo?
      hier werden typischerweise Land, Region, Ort wiederholt, die auch schon in den Ortsangaben angegeben sind.
    2. Wer?
      Im Falle von Personenaufnahmen können das Namen, Berufsbezeichnungen, Charakterisierungen wie Alter, Haar-/Hautfarbe sein.
    3. Was?
      wurde aufgenommen - im Falle von Sach-/Landschafts- und Naturfotografie die wichtigsten Angaben: z. B. "Berg" - "Wald" - "Baum" - "Tanne" ...
    4. [Wie?
      wurde das Foto aufgenommen - ist nur selten relevant, könnte z. B. "hochkant" oder "quer", "Blitzlicht" oder "Studio" sein]
    bei der Vergabe der Schlagworte leiten.
  • Sprache
    hier sollte man sich im Klaren darüber werden, wie man seine Bilder zukünftig zu verwenden gedenkt.
    • einsprachige Schlagwortvergabe
      bietet sich in der Regel an, wenn man die Bilder für den "Privatgebrauch", ggf. auch für eigene Webauftritte, verwendet. Einsprachig englische Verschlagwortung bietet auch die Möglichkeit, Bilder über Bildarchive/Agenturen zu vermarkten.
    • mehrsprachige Verschlagwortung
      ist immer dann hilfreich, wenn die Bilder international vermarktet werden sollen, denn dann umgeht man im ersten Schritt die Risiken von automatischer Übersetzung. Andererseits sollte man sehr genau die Bedingungen der geplanten Vertriebsplattformen lesen, denn das "Rauslöschen" überflüssiger oder unerwünschter Sprachvarianten kann genau so mühsam werden die das "Nachübersetzen".

Je nach verwendeter Software kann man in diesem Schritt auch extern erfaßte GPS-Koordinaten auf die Bilder übertragen. Dazu benötigt man in der Regel einen von einem GPS-Empfänger mitgeloggten .gpx-Track der Fototour, ferner sollten die Uhren der Kamera und des GPS-Empfängers synchron laufen. Per Software werden dann anhand der Aufnahmezeit die zu diesem Zeitpunkt gültigen Koordinaten der Aufnahme zugewiesen.

Die Verschlagwortung von (vielen) Bildern macht einige Mühe. Wichtig ist es daher, sich

  • vorher ausführlich Gedanken über die genannten Punkte zu machen
  • darauf zu achten, daß die Arbeit "haltbar" ist

Letzteres bedeutet insbesondere, daß die eingegebenen Daten nicht ausschließlich in einer internen Datenbank der verwendeten Software gespeichert sind und erst beim Export in die Ausgangsbilder geschrieben werden (dann wäre bei einem Wechsel der Software ggf. die gesamte Arbeit verloren), sondern die Daten direkt bei der Eingabe entweder in die Quelldateien (i. d. Regel die RAW-Files aus der Kamera, halte ich persönlich nicht für so gut, da bei jedem Schreibvorgang ein Risiko der Beschädigung der Datei besteht) eingetragen werden oder in sog. Sidecar-Files im XMP-Format gespeichert werden.

Schritt 5: Optimierung

Dieser Schritt im Lebenslauf eines Bildes umfaßt in der Regel die Bearbeitungsschritte:

  • Bildausschnitt
    Dies ist bei mir IMMER der erste Schritt der Bearbeitung, da je nach Beschnitt eine mehr oder weniger große Auswirkung auf die restlichen Bearbeitungen entsteht: so kann sich ein weggeschnittener überbelichteter Wolkenhimmel maßgeblich auf die Belichtungseinstellungen auswirken.
  • Geometrische Korrekturen: Perspektive, Objektivkorrekturen
  • Helligkeit/Kontrast,
  • Farbkorrektur/Weißabgleich,
  • Fehlerbehebung/Retusche

In den meisten Fällen belasse ich es bei meinen Bildern bei den Optimierungen, die man auch analog schon gemacht hat: Farbkorrekturen, Belichtung und Kontrast sowie Bildausschnitt (früher: Ausschnittsvergrößerung). Montagen wie z. B. ein Austausch eines bewölkten Himmels gegen "Schönwetter" widerspricht meiner Auffassung von Fotografie und ist mir auch deutlich zu aufwending - da fotografiere ich lieber gleich bei passendem Wetter - oder, wenn das nicht möglich ist, zur passenden Zeit, z. B. in der Dämmerung (Mischlicht). Somit reichen die Möglichkeiten in einer guten Workflow-Software-Lösung in der Regel aus, um ein weiterverwendbares Ergebnis zu erzielen.

Schritt 6: Export

In diesem Schritt zusammengefaßt sind die Möglichkeiten, das fertige Bild zu präsentieren, also anderen zugänglich zu machen, sei es nun als Papier oder elektronisch:

  • Ausdrucken
  • Belichten beim Fotodienst
  • Cloud-Dienste: Flickr und Co.
  • Online-Bild-Agenturen

Zu den verschiedenen Optionen hier möchte ich keine Bewertung abgeben, dazu arbeite ich noch zu konservativ: In der Regel exportiere ich nach JPG und kopiere die Bilder entweder auf einen Memory-Stick und trage sie zum Ausbelichter oder verkleinere sie in die passenden Ordner, in denen die lokalen Kopien meiner Internetseiten liegen.